C02–neutral Heizen + Kühlen

Aktivitäten und Berichte

Ab 2011 wurden zahlreiche Aufgaben von der Melzer Kälte+Klima GmbH in Angriff genommen. Gemeinsam mit ortskundigen Biologen werden in den kommenden Jahren die vorhandenen Tier- und Pflanzenarten auf dem Ehrenthaler Hahn systematisch erfasst und ausgewertet. Unter Berücksichtigung der besonderen Standortbedingungen wird daraus ein Managementplan entwickelt. Hierin werden z. B. die Beweidung, die Extensivierung von Halbtrockenrasen sowie mögliche Nachpflanzungen über einen mehrjährigen Turnus gesteuert.

Umweltpreis 2014 für Projekt Ehrenthaler Hahn Oktober 2014

Umweltpreis 2014 MELZER Urkunde

Das Umweltschutzprojekt "Ehrenthaler Hahn” wird nun auch landesweit bekannt, denn "Unsere beste Idee für ein nachhaltiges Rheinland-Pfalz” ist ausgezeichnet worden.

Am 08.10.2014 nahmen Axel, Dirk und Martin MELZER den Umweltpreis 2014 im Landesmuseum Mainz von der Staatsministerin Ulrike Höfken (Umweltministerin RLP) in Empfang.

Für die Jury waren

  • das runde Konzept,
  • das regionale Engagement der Melzer GmbH,
  • das langfristig angesetzte Ökosponsoring,
  • der Arten- und Landschaftsschutz und
  • die Verknüpfung mit Vermarktungsstrategien

ausschlaggebend.

Somit konnten wir dieses Jahr nicht nur reichlich Nüsse ernten, sondern auch eine schöne Anerkennung für unsere Arbeit erhalten.

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Infobroschüre (PDF) von MELZER zum Projekt Ehrenthaler Hahn

"natürlich" auf der Walnusswiese Juni 2014

Am 30. Mai 2014 hatten wir das Team der renommierten Umweltsendung "natürlich" auf der Walnusswiese zu Gast, mit Moderatorin Ulrike Nehrbass, Regisseur Lutz Herrschaft, zwei Kameras, Maske, und Tonmeister!

Der Beitrag wurde am 10. Juni 2014 ausgestrahlt und zwar in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, d. h. von Remagen bis Konstanz. Das Ergebnis ist wirklich sehenswert: Gut gesetzte und gewählte Informationen, hervorragend erzählt, klasse Bilder, schöne Schnitte!

Es ist eine sehr lebendige und unterhaltsame Vermittlung von Fachinformationen. Unser Projekt wird absolut treffend geschildert.

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Wetterbericht von der Walnusswiese April 2014

Am 28. April 2014 war der Wetterbericht der Landesschau Rheinland-Pfalz zu Gast auf unserer Walnusswiese. Wir sind richtig stolz, dass wir in einem so schönen Rahmen das ökologische Engagement der Melzer Kälte + Klima GmbH vorstellen konnten.

Zur kleinen Korrektur:
Der Ehrenthaler Hahn liegt nach wie vor in der Gemeinde Prath und die "Schwarzen Nüsse" sind nicht wirklich ein traditionelles, sondern eher ein neu adaptiertes Gericht der Region.

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Besuch auf dem Walnusshof in Leverkusen April 2014

Anfang April haben Manfred Lohmar und Dirk Melzer den Walnusshof von Barbara Behr-Heyder in Leverkusen-Schlebusch besucht. Barbara ist eine langjährige Freundin und dass sie auch eine Walnussbäuerin ist, hatten wir gar nicht auf dem Radar! Barbaras Vater hat vor 25 Jahren, nach langer Recherche, Walnussbäumchen in Ungarn gekauft und auf seinen ehemaligen Obst,- Beeren- und Gemüseanlagen eine Walnussplantage für "die nachfolgenden Generationen" angepflanzt.Manfred Lohmar und Barbara Behr-Heyder in der Walnussplantage

Wir konnten gar nicht glauben, dass die Bäume erst 25 Jahre alt sind, denn die Exemplare sind deutlich größer als unsere, die doppelt so alt sind. Da zeigt sich doch, was ein guter Standort wert ist. Barbaras Plantage sieht prächtig aus und es war sehr spannend, sich mit ihr auszutauschen.

Von ihr haben wir auch den Hinweis auf ein hervorragendes Buch von Erica Bänziger erhalten: "Das goldene Buch der Walnuss". Es ist erschienen im Haedecke Verlag. Hier gibt es nicht nur viel Detailwissen über die Nuss, sondern auch zahlreiche Rezepte für herzhafte Gerichte.

Besonders beeindruckt hat uns der Walnusstee, den Barbara kredenzt hat. Sie trocknet junge Walnussblätter und gießt sie dann einzeln und als ganzes Blatt mit sprudelnd heißem Wasser in einem Teeglas auf. So entsteht ein köstlicher "Grüner Tee", der geschmacklich auch mit klassischen grünen Tees mithalten kann. Ein bekömmliches mildes Getränk, das im Glas auch optisch überzeugt. Um es selbst mal auszuprobieren, haben wir am am 1. Mai-Wochenende Walnussblätter auf dem Ehrenthaler Hahn geerntet und zum Trocknen ausgelegt.

Und noch eine weitere Rarität hat Barbara auf ihrem Hof:
Walnusshonig und Rote Walnüsse aus aus dem österreichischen Ybbs an der Donau!
Damit könnten wir es doch auch mal versuchen.

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Smaragdeidechsen auf der Walnusswiese! März 2014

"Für unsere Wiesenpflege werden wir richtig belohnt: Auf der Walnusswiese leben Smaragdeidechsen!!!

Und genau in den Bereichen, die wir in den letzten vier Jahren regelmäßig gemäht und freigehalten haben! Am Freitag, den 14.03.2014, hat Manfred das Männchen entdeckt, das sich auf einem freien Pfad gesonnt hat.

Smaragdeidechse im Unterholz

Smaragdeichsen (Lacerta bilineata) sind die größten heimischen Eidechsen und werden bis zu 40 cm lang. Unser Exemplar hatte etwa 25 cm Länge. In Deutschland, vor allem in Rheinland-Pfalz, gibt es nur ganz wenige isolierte Inselvorkommen der Art, weswegen sie stark gefährdet ist und auf der Roten Liste steht.

Für unsere Arbeit ist das eine tolle Bestätigung, denn in der Wiesenpflege haben wir dann doch Einiges richtig gemacht."

Dirk Melzer

Smaragdeidechse im Unterholz

SWR4 Radio berichtet über die Walnusswiese Februar 2014

Zusammen mit Dirk Melzer besuchte die SWR-Reporterin Andrea Kaltheier die Walnussplantage auf dem Ehrenthaler Hahn.

© 2014 SWR RLP

Naturdenkmale der Zukunft Februar 2014

Die Walnusswiese besteht aus zwei Abschnitten, die durch einen schmalen Korridor mit einander in Verbindung stehen. Durch Brombeer- und Schlehenaufwuchs war dieser Korridor in den letzen Jahren stark verschmälert und übernutzt. Deswegen haben wird die Gehölze dort zurückgenommen und die schönen Einzelbäume an der Hangkante freigestellt. Der Korridor ist nun fast doppelt so breit. Eine wunderschöne, etwa 200 Jahre alte Traubeneiche kann sich nun voll weiterentwickeln. Gerade diese Eiche besitzt eine sehr außergewöhnliche Wuchsform. Durch den Felsenstandort ist sie extrem langsam gewachsen und hat einen kurzen dicken Stamm. Besonders schön sind die tief unten ansetzenden, weit ausladenden, starken Äste. Infolge des Freischneidens bekommen die Äste wieder Licht und sterben nicht ab. Durch die dicken Äste hat man einen traumhaften Blick auf den Rhein.Baum mit Aussicht

Verursacht durch den schnellen Flächenwandel im Bereich der Land- und Forstwirtschaft, der Siedlungsentwicklung und des Verkehrswegebaus können Gehölzbestände nie so alt werden, wie es die Lebenserwartung der einzelnen Bäume und Sträucher ermöglicht. Hinzu kommt, dass viele ausgewiesen Naturdenkmale im Rhein-Lahn-Kreis überaltern, absterben und aus der Liste der Naturdenkmale gelöscht werden müssen. Auf unserer Walnusswiese haben wir einen Blick auf seltene und freistehende Baumexemplare wie etwa Elsbeeren, Felsenahorne, Ulmen und Eichen und fördern diese durch ein Verbessern der Wuchsbedingungen.

Wir schützen diese Bäume heute schon als "Naturdenkmale der Zukunft", an denen sich noch viele nachkommende Generationen erfreuen sollen.

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Nachpflanzungen von Haselnuss-Hochstämmen Februar 2014

Der Besuch bei dem Walnussexperten Herrn Schott am Kaiserstuhl im vergangenen Sommer machte uns auf die Vorzüge von Haselnüssen aufmerksam. Anders als Walnüsse seien diese noch trockenheitsresistenter und deswegen für die besonders wasserarmen Standorte auf dem Felsplateaus besser geeignet als die Walnüsse.

Unsere Wahl fiel auf die Haselnuss-Sorte 'Wunder von Bollweiler', die über einen geraden, aufrechten Wuchs verfügt. Die von ihr hervorgebrachten Nüsse sind sehr groß und haben eine mittelbraune Schalenfarbe. In ihrem Innern sitzen die weißen, sehr schmackhaften Früchte. Ab September sind diese genussreif, die Lagerfähigkeit erstreckt sich bis Januar/Februar. Die Sorte fruchtet regelmäßig. In den Hauptanbaugebieten werden Erträgebis 12 kg/Baum erreicht.

Haselnüsse sind sehr nährstoffreich. Sie bestehen zu 60 % aus Öl, der Eiweißgehalt beträgt 14 %. Sie sind ein guter Energielieferant. Sie werden frisch verzehrt oder zu Back- und Süßwaren verarbeitet. Die Nüsse ergeben ein wertvolles und gesundes Öl, das sowohl in der Küche als auch in der Kosmetik eingesetzt wird.

Unterstützt wurden wir hierbei vom Garten- und Landschaftsbaubetrieb Marco Schlegel aus Prath. Selbstverständlich müssen wir die jungen Bäume wieder intensiv vor Kuh- und Wildverbiss schützen und hoffen auf einen starken Austrieb und kräftiges Wachstum im kommenden Frühjahr!

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Degustation der Schwarzen Nüsse: Vorzüglich! Januar 2014

Ende Dezember 2013 kam Andreas Rapp von Vinella, mit einer Schatzkiste eingelegter, "schwarzer Nüsse" vom Ehrenthaler Hahn vorbei! Die unreifen, grünen Nüsse wurden zuvor monatelang in eine Marinade aus Zimt, Vanilleschoten, Gewürznelken, Piment, abgeriebenen Zitronen- und Orangenschalen sowie Zucker und Salz eingelegt und wurden dadurch völlig schwarz.Schwarznuss

Nach Andreas Empfehlung schmecken die schwarzen Nüsse besonders gut zu Weichkäse, dunklem Fleisch, Wild, Blattsalaten, Vanille-Eis und Pasteten.

Ein Besuch von Prof. Kathrin Bohn vom Lehrstuhl "Stadt und Ernährung" der Technischen Universität Berlin
in Dirk Melzers Büro am 22. Januar 2014 war der willkommene Anlass für eine Degustation der schwarzen Nüsse. Auf einem Endivien- und Feldsalat, mit Wildpastete und Roter Beete, angerichtet mit einem Granatapfelessig-Dressing, schmeckten die Schwarzen Nüsse unglaublich lecker!Schwarznuss auf Endivien- und Feldsalat, mit Wildpastete und Roter Beete

Katrin Bohn, die mit Studenten aus Brighton auf "Deutschland-Exkursion" unterwegs war, entschloss sich kurzerhand, das Projekt ihren Studenten am nächsten Tage vorzustellen. Gemeinsam mit den Studenten und der Kuratorin Sabine Voggenreiter wurden am nächsten Tag Walnüsse geknackt und die Möglichkeiten von Ökosponsoring zusammen mit der Entwicklung der Artenvielfalt und der Kulturlandschaft diskutiert.Studentengruppe aus Brighton

Bachelorarbeit von Kathrin Saueressig Dezember 2013

Kathrin Saueressig hat nicht nur ihr Semesterpraktikum im Landschaftsarchitekturbüro Dirk Melzer mit der Aufgabe
"Ehrenthaler Hahn" absolviert, sondern sich anschließend auch in ihrer Bachelorarbeit mit dem Thema "Walnusswiese" beschäftigt. Der Titel ihrer Arbeit lautet exakt:

"Die Ableitung und Erarbeitung von Zielen und Maßnahmen der Landschaftspflege und Landnutzung für den Bereich Ehrenthaler Hahn im Welterbegebiet der VG Loreley".Druckausgabe der Bachelorarbeit

Die Arbeit wurde von Prof. Klaus Werk und Dirk Melzer betreut, der hierzu mit einem Lehrauftrag an der "Hochschule Geisenheim University" ausgestattet wurde. Kathrin hat für Ihre Arbeit die Note 1,7 erhalten: Herzlichen Glückwunsch!

Besonders viel Mühe hat sich Kathrin mit der historischen Recherche zur Wiese gemacht. Sie hat lokale Akteure interviewt und so wertvolle Informationen erhalten, die nicht veröffentlicht waren. Diese werden hier im Auszug wiedergegeben:

"Im Zuge der Umlegung in den Jahren 1956 – 1958 wurden Waldareale in der Nähe des Dorfes abgeholzt und die schwer zu bestellenden Ackerflächen auf dem Ehrenthaler Hahn wurden mit den neu geschaffenen, dorfnahen Stücken getauscht. Es war der Vorschlag des damaligen Nastätter Forstamtsleiters, Herr Günther, eine Sonderkultur als Ausgleichsfläche auf dem Ehrenthaler Hahn anzulegen. In den Jahren 1956 – 1961 kam es somit zur Anpflanzung von 634 auf Schwarznüssen veredelten Walnussbäumen (verschiedene Sorten) aus Geisenheimer Anbau auf einer Fläche von 8,0 ha, wie Herr Kasper vom Forstamt berichtet. Herr Kasper ist der jetzige Revierförster und unter anderem für die Gemarkung Prath zuständig. Aus persönlichem Interesse hat er vor Jahren Informationen über die Anpflanzungen auf dem Ehrenthaler Hahn recherchiert und zusammengestellt.

Weiter erklärt er, dass die Pflanzplätze für die Walnussbäume im Verband von 10 m x 10 m auf Grund der Bodenbeschaffenheit gesprengt wurden. Die intensiven Pflegekosten zu dieser Zeit setzten sich aus Ausgaben von dem Spritzen gegen Grünrüssler und Pilzbefall, dem Hacken der Baumscheiben, dem Beschneiden und neuen Anbinden der jungen Bäume, der Erneuerung der Pfähle, dem Düngen (zum Beispiel  mit Blaukorn), Mähen und Mulchen der Konkurrenzvegetation und aus dem Einsatz verschiedener Herbizide gegen holzige Pflanzen zusammen.

Im Jahre 1970 konnten die ersten Nüsse geerntet werden, es wurden 44,8 kg zusammengetragen.
Drei Jahre später erhöhte sich die Erntemenge auf 109,5 kg – die Einnahmen betrugen 184,50 DM.
Die folgende Kostenaufstellung von Herrn Kasper gibt einen groben Überblick der Ausgaben bis 1961:

Anlage: 13.925,- DM = 1.740,- DM/ha
Nachbesserungen: 4.318,- DM = 540,- DM/ha
Pflege: 3.855,- DM = 482,- DM/ha

Die Gesamtkosten der Anlage bis zum November 1981 beliefen sich insgesamt auf 33.136,- DM. In den darauffolgenden zwei Jahren musste die Gemeinde feststellen, dass die Vermarktung der Nussernte nur sehr schwer vorangetrieben werden konnte. Der damalige Förster Helmut Roth versuchte vergeblich, die Nüsse auf dem Markt in Koblenz zu verkaufen. Auch eine Versteigerung von einzelnen Nussbäumen zur Beerntung blieb ohne Erfolg – die Nüsse wurden immer heimlich geerntet. Deswegen und auf Grund des anhaltenden schlechten Ertrages und der teuren und zeitaufwändigen Instandhaltung wurde der komplette nördliche Teil der Plantage (ca. 2,2 ha) bald einer anderen Nutzung unterzogen und gegen einen neugepflanzten Traubeneichenforst in den Jahren 1984 und 1985 ersetzt. Mit der Ernte des Hochwaldes in rund achtzig Jahren versprach man sich einen einfacheren Geldgewinn, wie Herr Kasper weiter berichtet." (SAUERESSIG 2013)

Schwarznussernte mit Vinella Juli 2013

Einen Monat nach der ersten Besichtigung der Wiese entschieden sich Claudia und Andreas Rapp von der Feinkostfirma Vinella für die Ernte der Walnüsse auf dem Ehrenthaler Hahn. Dazu trafen sich Andreas und Kathrin morgens auf der Wiese, wo beide mit Freuden feststellen durften, dass viele Bäume, trotz des schwierigen Frühjahres, übersäht mit Nüssen waren.

Die noch grünen Früchte haben mittlerweile ihre Endgröße erreicht und fangen nun an, den inneren Kern und die darum liegende, harte Schale auszubilden - der perfekte Zeitpunkt für die Verarbeitung der „Schwarzen Nuss“. Nach der besonderen und mühevollen Verarbeitung der Nüsse, welche sich über Monate hinweg bis in den Herbst hinein zieht, stellen sie eine trüffelartige Delikatesse dar. Die Aufopferung für diese Arbeit sieht man nicht zuletzt an Andreas malträtierten Händen (s. Bild)

Wir freuen sehr uns über die gelungene und zukünftige Zusammenarbeit!

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Zur Sortenbestimmung an den Kaiserstuhl Juli 2013

Anfang Juli machten sich Axel, Dirk und Kathrin auf den Weg nach Leiselheim am Kaiserstuhl und besuchten dort die Baumschule Anton Schott, den Walnussspezialisten. Ziel des Ausfluges war es, die verschiedenen Walnusssorten auf dem Ehrenthaler zu bestimmen und mehr über die Pflege und Instandhaltung einer solchen Plantage zu erfahren.

Die Baumschule Anton Schott ist ein Familienbetrieb, der sich auf die Walnusszucht und –veredlung spezialisiert hat. Von der Grundlage bis hin zu den Edelreisern produzieren und ziehen sie alles selbst. Mit ihrem Walnuss-Wissen unterstützen und beraten Vater und Sohn sogar Plantagenbesitzer in den USA, in Moldawien oder der Ukraine.

Zu Beginn des Treffens wurde zunächst das Projekt Ehrenthaler Hahn vorgestellt, Herr Schott konnte somit einen besseren Einblick in die dortige Situation bekommen. Im Anschluss ging es auch schon los mit der Sortenbestimmung. Dazu benötigte der „Walnuss-Guru“ lediglich gesammelte Nüsse aus den Vorjahren. Kaum lagen diese auf dem Tisch, hatte er schon während des ersten Überfliegens der Früchte drei verschiedene Sorten entdeckt. Herr Schott erkannte außerdem an Hand der Nüsse, ob der Baum in guter Verfassung ist oder ob er an einem Grenzertragsstandort steht.

Als das Team auf die allgemeinen Bodenverhältnisse der Wiese zu sprechen kam, wurde auf Grund des Walnussbaum-Zustandes und der weiteren Vegetation schnell klar, dass es sich bei dem Ehrenthaler Hahn um einen sehr mageren, leicht kalkhaltigen Löß handelt. Die Trockenheit und die relative Nährstoffarmut erschweren das Wachstum und eine üppige Ernte unsere Bäume in vielen Bereichen der Wiese.

Walnüsse brauchen ungefähr genauso viel Wasser, wie eine Weide oder Pappel – damit kann der Standort auf dem Ehrenthaler Hahn definitiv nicht dienen. Während des Gespräches wurde also klar, dass die Ernte auf Grund der herrschenden Standortfaktoren einfach gar nicht so üppig ausfallen kann, wie es für Bäume dieses Alters üblich ist.
Der positive Effekt der ganzen Geschichte ist jedoch, dass auf Grund des lichten Blattwerkes die von uns gewünschte artenreiche Krautschicht entstehen kann. Diese blüht nur auf, wenn die Boden- und Lichtverhältnisse stimmen. Das heißt der Untergrund muss trocken und kalkhaltig sein - viel Sonne muss bis auf den Boden durchkommen.
Bedingt durch das lichte Blattwerk der gering versorgten Walnussbäume ist genau diese Situation der Fall.

Man nennt die Flora, die sich auf extrem mageren Standorten entwickelt und wenig Wasser benötigt, Trockenrasengesellschaft. Sie bietet einen wichtigen Lebensraum für verschiedene, zum Teil seltene und geschützte Insekten-, Käfer- und Schmetterlingsarten.

Der Konflikt, den die weitere Instandhaltung der Anlage mit sich führt, ist folgender: In wie weit kann man einen hohen Ertrag erzielen und dennoch den Trockenrasen erhalten? Es steht fest: Für eine üppige Ernte, muss der Boden gedüngt werden! Das Blattwerk wird sich ausbilden und die Krautschicht wird zurückgedrängt. Wie überwältigt man nun diesen Spagat? Diese Frage wird die Beteiligten wohl noch ein wenig beschäftigen.

Im Anschluss an die Bestimmung und das Gespräch mit Herrn Anton Schott ging es für die begeisterten Drei mit dem Sohn Matthias Schott auf eine Rundfahrt durch die Baumschule. Dort bekamen sie die verschiedenen Wachstumsstadien der veredelten Walnussbäume zu sehen und erfuhren zugleich detaillierte Infos zur richtigen Nachpflanzung, dem Baumschnitt und dem idealen Erntezeitpunkt. Auch mit einer regionalen Spezialität „Nüsse schälen mit Neuem Wein“ wurden sie bekannt gemacht.

Abgeschlossen wurde der wunderbare und sehr informative Tagesausflug mit einem Bällchen vorzüglich schmeckenden Walnusseises in der „Eis-Manufaktur“ des Nachbardorfes, an der sich bereits an einem Werktag Schlangen bildeten. Die Nüsse des selbstgemachten Eises stammen selbstverständlich aus der Schott’schen Baumschule!

Zusammenfassend können wir nun berichten, dass sich unter anderem die Sorten  Nr. 26, Nr. 139, Nr. 120 und Nr. 286 auf dem Ehrenthaler Hahn befinden, davon eignet sich besonders die Nr. 139 für weitere Nachpflanzungen.

Der weitere Plan im Umgang mit dem Konflikt zwischen Naturschutz und einer ertragreichen Ernte ist, dass wir die Düngung, mit Hilfe der Tipps von Herrn Schott, vereinzelt an gut erhaltenen Bäumen durchführen und versuchen wollen. Die weniger gut erhaltenen Bäume werden wir nicht behandeln, die gewünschte Krautflora wird dort erhalten bleiben.

Außerdem werden wir bei zukünftigen Pflanzarbeiten auch veredelte Haselnüsse setzen. Diese kommen perfekt mit den etwas trockeneren Standorten zurecht, meint Herr Schott. Sie werden - ebenso wie die neuen Walnüsse - Hochstämme sein. Die Kühe sollen es ein bisschen schwerer haben, an die unteren Äste zu gelangen, um ihren Vitamin-C-Speicher mit dem Blattwerk aufzutanken.

Vinella – Edle Schwarznusspaste vom Ehrenthaler Hahn? Juni 2013

Mitte Juni trafen sich Dirk und Kathrin, die ihre in Schottland studierende Freundin Lucy im Schlepptau hatte, mit Herrn und Frau Rapp von der Firma Vinella. Der Feinkostproduzent ist an den noch unreifen Walnussfrüchten interessiert, um daraus eine edle Schwarznusspaste herzustellen. Da das Frühjahr bisher sehr kalt und ungünstig für die Bäume war, checkte die Gruppe den aktuellen Wachstumsstand der Nüsse.

Derzeit überlegt die Firma von der Nahe noch, ob unsere Walnüsse für die Verarbeitung ihres Produktes in Frage kommen.

Printiketten Juni 2013

Printiketten? Für alle „Nicht-Baumschulinhaber“: Printiketten sind kleine Aluminiumschildchen, die der permanenten Beschriftung und Etikettierung dienen. Sie werden hauptsächlich in Baumschulen zur Markierung von unterschiedlichen Pflanzen- und Baumsorten verwendet und mit dem Namen der einzelnen Pflanzensorten versehen.

Um die Aufmerksamkeit der zahlreichen Rheinsteigwanderer auf unsere Wiese zu ziehen, haben wir einige Printiketten als Infoschildchen entlang des Rhensteiges, im Bereich der Wiese aufgehängt. Sie sind beschriftet mit dem Slogan „Die Walnusswiese Ehrenthaler Hahn wird gepflegt von der Melzer GmbH“ und den Internetseiten www.green-refnet.de, sowie www.melzer.net.

Zudem ist geplant alle vorhandenen Walnussbäume der Wiese mit den Printiketten zu kennzeichnen, ihnen eine Nummer zuzuweisen, den genauen Standort zu bestimmen und den aktuellen Zustand des einzelnen Baumes zu beschreiben.

Der Almauftrieb 2013 Juni 2013

Wie in den letzten Jahren wird auch 2013 die Wiese mit einer Mutterkuhherde beweidet. Anfang Juni wurden 16 Kühe, davon 1 Bulle und 2 trächtige Kühe, die in den nächsten Tagen kalben werden, zusammen mit 6 Kälbchen auf den Ehrenthaler Hahn getrieben.

Um das Ereignis fotografisch festzuhalten, traf sich Kathrin mit Familie Platt am Morgen des Umtriebes. „Das wichtigste hierbei ist“, erklärte Frau Platt, „dass die Kühe auf ihrem Lauf zur neuen Wiese nicht in die anliegenden Rapsfelder laufen und Schäden anrichten.“ Die Aktion verlief reibungslos, die Herde bleibt nun bis in den Oktober hinein auf der Wiese.tl_files/img/berichte/2013-06-almauftrieb/almauftrieb2013_03.jpg

Erneuerung des E-Zaunes und Baumschutzes Juni 2013

Als eine der ersten Arbeiten auf der Wiese wurde im Mai der alte zusammengestückelte Elektrozaun entlang des Rheinsteiges erneuert. Dazu hat Kathrin in Vorarbeit neue Holzpflöcke in der Werkstatt der Fa. Melzer Kälte+Klima GmbH in Bornich gestrichen.

In Zusammenarbeit mit Lucas Platt, dem Sohn des Bauern, der die Wiese in Mutterkuhhaltung bewirtschaftet, wurden dann die Zaunpfosten ausgetauscht, neue Isolatoren angebracht und der E-Zaun befestigt.

In einem zweiten Schritt hat Kathrin zusammen mit dem Mitarbeiter der Firma Melzer Philipp Platt, der Bruder von Lucas, den vorhandenen Baumschutz erneuert und ebenso in unserem markanten „Gelbgrün“ gestrichen.

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Die Kartierung Mai 2013

„Der kleine November möchte gerne aus dem Mai abgeholt werden ...“. Genau unter diesem Motto verlief das diesjährige Frühjahr, die Frühlingsblüher wagten sich erst verspätet aus dem Winterschlaf und somit konnte auch die Kartierung erst verzögert eingeleitet werden.

Schon vorher war die Existenz von selten gewordenen Arten, wie der Schlüsselblume, Traubenhyazinthen und Wildorchideen bekannt. Jetzt wird der Vegetationsbestand genauer erfasst und festgehalten.

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Kathrin Saueressig stellt sich vor Mai 2013

Mein Name ist Kathrin Saueressig, ich bin 22 Jahre alt, wohne in Buch und studiere Landschaftsarchitektur im 6. Semester an der Hochschule Geisenheim University.

Nachdem ich mein Abitur 2010 in der Tasche hatte und für knapp ein halbes Jahr als Au-Pair in England lebte, begann im Oktober desselben Jahres mein Studium in Geisenheim.Kathrin Saueressig

Nach 5 Semestern, gefüllt mit Grundlagenmodulen und Modulen des Naturschutzes, sowie Garten-und Landschaftsbaus, war es Anfang diesen Jahres auch schon so weit: Ich suchte eine Stelle für meine „Berufsbezogene Praxiszeit“, welche ich im kommenden Sommersemester absolvieren wollte. Während sich meine Kommilitonen in erster Linie für klassische Planungsaufgaben beworben hatten und dies für mich eher die zweite Wahl sein würde, suchte ich nach „etwas anderem“.

An der Hochschule wurde ich auf den Aushang des Landschaftsarchitekten und Umweltingenieurs Dirk Melzer am Schwarzen Brett aufmerksam. Der Tätigkeitsbereich für das ausgeschriebene Praktikum beschrieb die Betreuung einer Walnusswiese, dem „Ehrenthaler Hahn“ , mit den einzelnen Aufgaben wie der Erneuerung des vorhandenen Elektrozaunes, Organisation des Osterspatziergangs, die botanische Erfassung / Kartierung der Wiese, Recherche bezüglich der vorhandenen Walnusssorten und vielem mehr... Klingt nach einem interessanten Projekt, etwas anderem!

Nach einem Vorstellungsgespräch im Büro in Köln und genaueren Erläuterungen zu den Aufgabenbereichen bezüglich der Wiese begann mein Praktikum bei Dirk Melzer im März 2013.

Nun, im Juni, sind schon viele Punkte unserer Liste abgehackt und zum jetzigen Zeitpunkt meines Praxissemesters kann ich sagen, dass mir die bisherige Arbeit mit Dirk und seinen Brüdern Axel und Martin viel Spaß gemacht hat und auch die Tätigkeiten auf der Wiese super  interessant sind. Auch über mein Praktikum hinaus werde ich mich mit der einstigen Walnussplantage befassen und im kommenden September meine Bachelor-Thesis darüber schreiben. Der zukünftigen Zusammenarbeit und Tätigkeit auf der Wiese blicke ich freudig entgegen.

Nachwuchs auf dem Ehrenthaler Hahn Mai 2013

Junges Rehkitz auf der Wiese

Überraschung bei einem Ausflug am 1. Mai zum Ehrenthaler Hahn:
Die Fa. Melzer hat unerwartet Nachwuchs bekommen!

Schöne Grüße, Dirk Melzer

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Projektvorstellung im Architektursalon AIT März 2013

Vortrag im Architektursalon ait, Köln

Unser Projekt haben Kathrin Saueressig und Dirk Melzer am 19. März 2013 beim renommierten Architektursalon der Zeitschrift AIT in Köln vorgestellt.

Die Resonanz war großartig:
Der "Vortrag war wirklich spannend, kurzweilig und lustig wie selten ein Vortrag im AIT-Salon! Und dazu noch diese köstliche Quiche, das Beste, was ich je dort gegessen habe! Vielen Dank."

Einladung zum 2. Frühjahrsspaziergang März 2013

Nisthilfen im Jungbaum

Liebe Freunde und Kollegen,

am Ostersamstag, den 30. März 2013, findet unser 2. Frühjahrsspaziergang auf den Ehrenthaler Hahn statt. Hierzu möchte ich herzlich einladen.
Wir treffen uns um 12.00 Uhr, wie im vergangenen Jahr, an der Klosterschenke in Ehrenthal, direkt am Rheinufer (Ortsstraße 10).

Im Winter haben wir die Walnusswiese wieder intensiv nachgemäht und Stockausschläge zurückgeschnitten. Für 2013 haben wir uns einiges vorgenommen.

Seit dem 11.03.2013 macht Kathrin Saueressig aus Buch ein Semesterpraktikum in meinem Büro. Sie studiert Landschaftsarchitektur an der Hochschule in Geisenheim und kümmert sich in den nächsten 5 Monaten schwerpunktmäßig um das Projekt. Kathrin wird berichten, was wir vorhaben!

Von Ehrenthal am Rhein geht es erst einmal hoch auf die Wiese. Über das Plateau des Ehrenthaler Hahn führt uns der Weg durch die Pulsbachklamm zum Rheinufer, wo wir entlang der Aue wieder zurück zur Klosterschenke gelangen. Der Spaziergang wird etwa drei Stunden dauern.

Da wir bei jedem Wetter gehen, empfiehlt sich, dichte Kleidung und festes Schuhwerk mitzubringen. In der Klosterschenke können wir uns anschließend stärken. Damit der Wirt besser planen kann, bin ich für eine kurze Rückmeldung per E-Mail dankbar.

Schöne Grüße
Dirk Melzer

P.S.: Anbei der Beweis: Es gab schon ein paar schöne Tage!
An den Bäumen hängen keine "Meganüsse", sondern unsere neuen Nisthilfen.

Ankündigung: Tag der Recher März 2013

Start der Pflegemaßnahmen 2013:
Über Karneval hat sich Dirk Melzer als Bauer verkleidet und die nagelneue Motorsense 4 Tage lang auf dem Projektgelände heißlaufen lassen. Der Ehrenthaler Hahn und die schöne Walnußwiese warten nun noch auf das Wegrechen des Schnittgutes. Zwei Freunde von Dirk Melzer (Bruno und Alex aus Frankfurt) haben am Rosenmontag schon mal gezeigt, wie es geht.

Wer einen Heurechen halten und bewegen kann, findet seine Erfüllung am 02. März 2013 auf dem Ehrenthaler Hahn! Wir wollen die abgemähten Schlehen und Rosen zusammenrechen und noch ein paar Vogelnester aufhängen. Deswegen bitte nicht vergessen:

Samstag, 02. März 2013: Tag der Recher
ab 9.00 Uhr auf dem Ehrenthaler Hahn.

Bitte mitbringen:
Heurechen oder Mistgabel, wetterfeste Arbeitskleidung, feste Schuhe, Arbeitshandschuhe.
Wir arbeiten bei jedem Wetter.
Bei Rückfragen gerne melden bei: mail@dirk-melzer.de

Für Ostersamstag, den 30.03.2013, ist wieder ein Spaziergang geplant!

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1. Frühjahrsspaziergang Ostersamstag 2012

Am Ostersamstag, den 07. April 2012, fand unser 1. Frühjahrsspaziergang auf den Ehrenthaler Hahn statt. Allen Unkenrufen zum Trotz ist die Klosterschenke in Ehrenthal weiterhin geöffnet, so dass wir uns dort prima um 12.00 Uhr treffen konnten.

Dann ging es den Berg hoch auf die Walnußwiese! Hier konnten wir zeigen, was wir in den letzten 14 Monaten geleistet und was wir uns für die nächsten Jahre vorgenommen haben.

Über das Plateau des Ehrenthaler Hahns führte uns der Weg durch die Pulsbachklamm zum Rheinufer, wo wir entlang der Aue wieder zurück zur Klosterschenke gelangten. Der Spaziergang dauerte etwa drei Stunden.

Mit dabei war der Geobotaniker Martin Unfricht, der wie kein anderer jeden Stein, jedes Pflänzchen und jedes Würmchen im Mittelrheintal kennt. Er ist der Autor des Rheinsteig-Wanderführers zu Fauna, Flora und Geologie und erteilte fachkundig Auskunft.

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Ein BUGA-Star wächst jetzt am Rheinsteig! Dezember 2011

Die Melzer Kälte + Klima GmbH hat den Zuschlag für einen der drei außergewöhnlichen Sorten-Kirschbäume der Bundesgartenschau in Koblenz erhalten.

Am vergangenen Wochenende wurde der Kirschbaum gemeinsam mit neuen Walnussbäumen am Rheinsteig auf dem Ehrenthaler Hahn gepflanzt.

Auf dem 56.000 qm großen Plateau setzt sich die Melzer Kälte + Klima GmbH seit 2010 aktiv für den Erhalt der Kulturlandschaft sowie den Arten- und Klimaschutz ein. Die Mitarbeiter des Unternehmens wie auch die Geschäftsführer Axel und Martin Melzer legten dabei selbst kräftig Hand an.

Der Kirschbaum ist eine besondere Rarität, da er mit 14 Zweigen seltener heimischer Mittelrheinkirschen veredelt wurde - darunter die "Perle von Filsen", die "Schöne von Osterspay" und die "Kesterter Schwarze".

Die Bilder zeigen unsere erste Pflanzaktion am 03.12.2011 mit insgesamt 7 Bäumen für das Projekt der Volksbank Rhein-Lahn eG.

Tatkräftig und fachkundig wurden wir von der Firma Schlegel Garten- und Landschaftsbau aus Prath unterstützt.

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Start der Nachpflanzungen Dezember 2011

Ab Dezember 2011 beginnen wir mit punktuellen Nachpflanzungen von Walnußbäumen, Mittelrheinkirschen, Maronen, Quitten, Elsbeeren und Pfirsichen - selbstverständlich mit Blick auf den Erhalt seltener, regionaler Sorten.

Pansooti mit Nußsoße Oktober 2011

Auch von einer leckeren Belohnung für die bisher geleistete Arbeit können wir berichten:
Dirk Melzer hat auf dem Ehrenthaler Hahn fleissig Nüße gesammelt und daraus Pansooti mit Walnußsoße zubereitet. Köstlich!

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Besuch vom Biosphärenreservat Rhön September 2011

Im September 2011 haben uns die Ranger vom Biosphärenreservat Rhön auf der Wiese besucht und waren von der fantastischen landschaftlichen Lage und den Pflegemaßnahmen begeistert.
Eine gute Gelegenheit Nüsse zu sammeln! Und gut auch, daß Kühe keine Nüsse fressen.

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Entwurf der Baumböcke September 2011

Der Entwurf von Dirk Melzer zeigt die Baumböcke zum Schutz der Neuanpflanzungen. Die Baumböcke werden mit einer projektbezogenen Kennzeichnung versehen.
So ist jeder Baum eindeutig seinem Green Refnet Partner zugeordnet.

Entwurfszeichnung Baumböcke

Almauftrieb Mai 2011

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Blütenimpressionen Frühling 2011

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Freischneide-Aktion Februar 2011

Im Februar wurden bereits erste Walnussbäume freigestellt und Entbuschungsmaßnahmen auf ehemaligen Halbtrockenrasen durchgeführt. Ziel dieser Sofortmaßnahme war es unter anderem, die Standorte für die seltene Kleine Traubenhyazinthe (Muscari botryodes) zu sichern.

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Winterexkursion mit Dirk Melzer Januar 2011

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Erstbesichtigung Ehrenthaler Hahn Sommer 2010

Martin Melzer bei der Erstbesichtigung

Zusammen mit Dirk Melzer besichtigt Martin Melzer zum ersten Mal den Ehrenthaler Hahn. Sie sind überzeugt, den besten Platz für das Green Refnet Projekt gefunden zu haben.

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